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Wie fotografiere ich mein Lächeln für eine Vorabinformation?

Wir erklären Schritt für Schritt, wie Sie Fotos von Zähnen und Lächeln für eine Vorabinformation vor der Untersuchung aufnehmen können. Fotos ersetzen keine Untersuchung und sollten nur mit der Praxis geteilt werden.

Eine lächelnde Frau mit braunen Haaren
  • Checkliste für Licht und Winkel
  • 7 Aufnahmen
  • Ersetzt keine Untersuchung
  • Nur mit der Praxis teilen

Patientinnen und Patienten, die vor der Untersuchung eine Vorabinformation wünschen oder in einer anderen Stadt oder im Ausland leben, senden der Praxis gelegentlich Fotos von Zähnen und Lächeln. Gut aufgenommene Fotos können der Kieferorthopädin bzw. dem Kieferorthopäden beim Vorgespräch helfen, einen allgemeinen Eindruck von Ihrer Situation zu gewinnen. Die Checkliste auf dieser Seite fasst zusammen, worauf Sie vor dem Fotografieren achten können. Dieses Tool gibt keine medizinische Empfehlung; die Angaben bleiben nur in Ihrem Browser und werden nirgendwohin gesendet.

Checkliste vor dem Fotografieren

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Benötigte Aufnahmen

  1. Von vorne, Zähne geschlossen: Schließen Sie die Zähne in der normalen Bissposition, öffnen Sie die Lippen und fotografieren Sie direkt von vorne.
  2. Von rechts, Zähne geschlossen: Drehen Sie den Kopf leicht nach links; es soll zu sehen sein, wie die Seitenzähne aufeinandertreffen.
  3. Von links, Zähne geschlossen: Wiederholen Sie die Aufnahme für die andere Seite.
  4. Oberkiefer: Lehnen Sie den Kopf leicht zurück, öffnen Sie den Mund und fotografieren Sie die oberen Zähne von unten.
  5. Unterkiefer: Neigen Sie den Kopf leicht nach vorne, öffnen Sie den Mund und fotografieren Sie die unteren Zähne von oben.
  6. Natürliches Lächeln: Ein Foto der unteren Gesichtshälfte, auf dem Sie natürlich lächeln.
  7. Seitenprofil: Ein Foto Ihres Gesichts von der Seite mit entspannt geschlossenen Lippen.

Für die Aufnahmen von Ober- und Unterkiefer kann ein Spiegel nötig sein. Hat Ihnen die Praxis erklärt, wie Sie den Spiegel verwenden, gehen Sie so vor und vermeiden Sie Bewegungen, die den Mundraum belasten.

Häufige Fehler

  • Fotografieren im Dunkeln: Bei wenig Licht können Fotos unscharf und die Farben verfälscht wirken.
  • Zu nah fotografiert: Zu nah an die Zähne gehaltene Smartphones können das Bild verzerren; gehen Sie ein Stück zurück und prüfen Sie die Schärfe.
  • Schräger Winkel: Schräg von oben oder von der Seite aufgenommene Fotos können die Zahnstellung anders zeigen, als sie ist.
  • Nur ein Lächelfoto: Um den Biss zu verstehen, sind auch Fotos von vorne und von den Seiten mit geschlossenen Zähnen nötig.
  • Bearbeitetes Bild: Aufhellungs- oder Weichzeichnerfilter verändern das tatsächliche Aussehen der Zähne.

Wenn Sie beim Senden kurz angeben, zu welcher Aufnahme jedes Foto gehört, und eine kurze Notiz beifügen (Ihr Anliegen, ob Sie bereits behandelt wurden), kann das das Vorgespräch erleichtern.

Fotos ersetzen keine Untersuchung

Fotos liefern nur eine Vorabinformation. Lage der Zahnwurzeln, Aufbau der Kieferknochen sowie Zahnfleisch- und Kiefergelenkgesundheit lassen sich mit Fotos nicht beurteilen. Für Diagnose und Behandlungsplan sind eine Untersuchung und bei Bedarf Röntgenaufnahmen und ein intraoraler Scan nötig. Die Kieferorthopädin bzw. der Kieferorthopäde erstellt keinen Behandlungsplan allein anhand von Fotos; nach dem Vorgespräch wird in der Regel ein Untersuchungstermin vereinbart. Was bei der Untersuchung geschieht, lesen Sie auf der Seite erste kieferorthopädische Untersuchung. Ausführlich behandelt dieses Thema der Beitrag Ist bei einer Alignerbehandlung aus der Ferne eine Untersuchung nötig?

Ihre persönlichen Daten und Fotos

Fotos von Zähnen und Gesicht können persönliche Gesundheitsdaten sein. Teilen Sie Ihre Fotos nur mit der Praxis und nur über den Kontaktweg, den Ihnen die Praxis genannt hat; teilen Sie sie nicht in sozialen Medien, offenen Gruppen oder mit Dritten. Die Checkliste auf dieser Seite lädt keine Fotos hoch, und Ihre Häkchen werden nirgendwohin gesendet. Wie Ihre Daten verarbeitet werden, lesen Sie in den Datenschutzhinweisen nach KVKK.

Für Patientinnen und Patienten von außerhalb

Wenn Sie aus einer anderen Stadt oder einem anderen Land anreisen, kann es das Vorgespräch erleichtern, zusammen mit den Fotos gegebenenfalls aktuelle Röntgenbilder und Unterlagen früherer Behandlungen bereitzuhalten. Zur Planung Ihres Besuchs siehe die Seiten Patientinnen und Patienten aus dem Ausland und Patientinnen und Patienten aus anderen Städten. Für den Kontaktweg zum Senden von Fotos und für Termine nutzen Sie die Kontaktseite.

Häufige Fragen

Kann ich durch das Senden von Fotos einen Behandlungsplan erhalten?

Nein. Fotos dienen der Vorabinformation. Der Behandlungsplan wird von der Kieferorthopädin bzw. dem Kieferorthopäden nach der Untersuchung und den nötigen Unterlagen erstellt.

Reicht eine Smartphone-Kamera aus?

In den meisten Fällen reichen bei gutem Licht aufgenommene Smartphone-Fotos für eine Vorabinformation aus. Wichtig sind scharfe, ungefilterte Bilder, die alle Zähne zeigen.

Darf ich die Wangen mit einem Löffel zurückziehen?

Das wird nicht empfohlen. Mit Löffel oder Fingern zu ziehen, kann Lippen und Wangen verletzen und ist nicht hygienisch. Es reicht für eine Vorabinformation in der Regel aus, die Lippen leicht zu öffnen.

Wie lange werden meine Fotos aufbewahrt?

Informationen zur Verarbeitung und Speicherung personenbezogener Daten finden Sie in den Datenschutzhinweisen nach KVKK. Fragen können Sie an die Praxis richten.

Bei Fragen erreichen Sie uns unter 0312 911 60 36 oder über das Formular auf der Kontaktseite.

Diese Seite dient der allgemeinen Information; Diagnose und Behandlungsplan werden nach der Untersuchung und Beurteilung durch Ihre Kieferorthopädin bzw. Ihren Kieferorthopäden festgelegt.

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